Thermalwasser kann in folgeneden Fällen Hilfe bedeuten:
bei Muskel- und Gelenksbeschwerden; bei einigen degenerativen Nervenproblemen; bei Knochenproblemen und Deforationen und es kann auch hilfich sein bei der periperischen Zirkulation.
Der Schwefel ist im Wasser in Form von Sulfat enthalten, das sich nur allmählich und teilweise auflöst. Die restlichen Teile bleiben gebunden, sind jedoch nicht so stark vertreten, daß sie einen unangenehmen Schwefelgeruch auslösen würden. Die sonstigen Mineralstoffe und die Gase bringen ihre Wirkung sowohl in den Badekuren, als auch in den Trinkkuren zur Geltung. Die Badekuren sind erfahrungsgemäß bei der Behandlung der folgenden Erkrankungen erfolgreich:
Erkrankung der Bewegungsorgane, Muskel- und einige Nervenerkrankungen, Nachbehandlungen bei Unfällen, gewisse Knochenveränderungen sowie periphere Kreislaufstörungen. Bei der Behandlung rheumatischer Erkrankungen übt das Heilwasser seine Wirkung teils mechanisch, teils durch Auflösen der Mineralstoffe aus. Durch längere und regelmäßige Kuren können gute Erfolge bei Erkrankungen der Muskeln, Weichteile und Gelenke, nach Entzündungen und bei Krankheiten degenerativer Herkunft erreicht werden. Rheumatische Erkrankungen können sehr günstig durch Kuren beeinflußt werden, die aus Kombinationen verschiedener Heilverfahren wie Bäder, Massagen, Schlammpackungen, Elektro- und Bewegungstherapien bestehen.
Gute Resultate sind bei der Auflösung der Folgezustände chronischer Entzündungen erreichbar. Die regelmäßigen Badekuren sind von beruhigender Wirkung und können bei verschiedenen Formen funktioneller Nervenerkrankungen, besonders der Neurasthenie, gute Ergebnisse erzielen. Der Gasgehalt des Thermalwassers ist sehr bedeutend. Aus der Analyse geht hervor, daß die Gase im Wasser in so großer Menge vorhanden sind, daß die Oberfläche des mit dem Wasser in Berührung gelangenden Körperteiles, mit einer gleichmäßigen Schicht von Gasbläschen bedeckt ist. Die Gas-Emission ist jedoch nicht so intensiv, daß ein Sprudeln entsteht. Der Badegast fühlt aber trotzdem, daß es kein normales Wasserbad ist, sondern als ob er in einem Bläschen-Mantel in das Wasser tauchte.
Auf diese Weise kann die gleiche Wirkung wie mit einem echten Kohlensäurebad erreicht werden. Mit modernen, allen Anforderungen entsprechenden Einrichtungen, eignet sich das Kurzentrum der Margareteninsel für die verschiedenen Kombinationsbehandlungen wie Sitzbäder, Packungen, Unterwassermassagen, Kohlensäurebäder und Streckgewichtsbäder. Für Schlammpackungen wird Heilschlamm aus Hévíz mit Thermalwasser gemischt verwendet. Zusätzlich werden auch andere Physiotherapien angeboten, wie z.B. elektrische Nieder- und Hochfrequenzbehandlungen (Iontophoresen, Galvanotherapien, Interferenzstrom-, Ultraschall-, Kurzwellen-, Mikrowellen- und Lichttherapien). Das Thermalwasser kann - im Rahmen einer kombinierten Behandlung - im Elektro- und Zellenbädern angewandt werden, in denen die gelösten Komponenten in die Haut eindringen. Massage und Heilgymnastik bieten eine hervorragende Bewegungstherapie. Eine moderne zahnärztliche Abteilung ermöglicht alle Arten der konservierenden, chirurgischen und prothetischen Zahnbehandlungen. Die zeitgemäße Komplexbehandlung wird durch ein (über große Praxis verfügendes) Ärzteteam gesichert, neben dem auch gutgeschultes medizinisches Fachpersonal die Besserung des Gesundheitszustandes der Kurgäste überwacht.
Bei Nutzung der Thermalwasser der Margareteninsel, inVerbindung mit der fachlichen Erfahrung unseres medizinischen Personalsund unserer Physiotherapeuten sind therapeutische Aufenthalte darauf ausgerichtet, die Beschwerden zu behandeln, die in der Liste der Indikationen aufgeführt sind.
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€ 55